Rückblick 4. Juni 2016

Riesenerfolg! Mehr als 22.000 Euro bei der Radetappe
für herzkranke Kinder gesammelt

Am 4. Juni 2016 ging zum zweiten Mal die „Radetappe für herzkranke Kinder“ über die Bühne. An einem Tag von Passau nach Wien. 325 Kilometer nur mit Muskelkraft. Aber eine echte Herzensangelegenheit für alle TeilnehmerInnen. Und eine Spendensumme, die vier Kindern überlebenswichtige medizinische Behandlungen sichert. 

325 Kilometer Strecke und ein gemeinsame Ziel. Insgesamt 50 SportlerInnen traten gestern einen wahren Spendenmarathon an. Um 5 Uhr früh startete die erste Gruppe in Passau. Die zweite Gruppe ging um 7.30 Uhr ins „Rennen“. Sie wollten die Monster-Etappe nach Wien – mehr als die doppelte Distanz der durchschnittlichen Etappe bei der Österreich Radrundfahrt – in weniger als 14,5 Stunden bzw. 12 Stunden bewältigen. Eine beeindruckende sportliche Herausforderung, die voll und ganz im Dienst der guten Sache steht. Denn jede/r der TeilnehmerInnen – darunter auch die prominenten Unterstützer aus der heimischen Snowboard-Elite Claudia Riegler, Benjamin Karl und Andreas Prommegger sowie der Paralympics-Sieger Wolfgang Eibeck – sammelte über einen persönlichen Spendenaufruf eifrig Geld für herzkranke Kinder. Und das Strampeln hat sich gelohnt. Gegen 19.30 Uhr erreichte die Gruppe rund um den 55-jährigen Initiator Herbert Witschnig das Ziel auf der summerstage. Mit mehr als 22.000 Euro wurde das Vorjahresergebnis mehr als verdoppelt. Damit werden überlebenswichtige Operationen für herzkranke Kinder in Entwicklungsgebieten finanziert. Und noch immer „trudeln“ weitere Spenden ein.

„Ich radle und Du spendest für ein herzkrankes Kind“ 

Von jeder/m der TeilnehmerInnen wurde vor dem „Rad-Marathon“ zur Motivationsspende durch finanzielle Unterstützung des Vereins „Herz bewegt“ aufgerufen. Das gemeinsame Ziel: ein Spendenbetrag von rund 9.000 Euro. „Damit können wir die Operationen bei zwei herzkranken Kindern durch SpezialistInnen der International Childrens’s Heart Foundation finanzieren“, erklärte Herbert Witschnig, der Initiator der Aktion im Vorfeld.

Das nunmehr erzielte Ergebnis übertraf alle Erwartungen. „Wir haben unser Ziel erreicht und die Spendensumme deutlich übertroffen. Mit mehr als 22.000 Euro ist es uns auch gelungen, die hervorragende Leistung aus dem Vorjahr zu verdoppeln. Damit finanzieren wir die dringend benötigte medizinische Versorgung von vier herzkranken Kindern“, so der überwältigte Witschnig im Ziel auf der summerstage.

Radeln, um zu helfen – Hilfe, die ankommt

Die medizinische Hilfe samt überlebenswichtigen Operationen wird von der „International Children’s Heart Foundation“ (ICHF) geboten. ICHF hilft herzkranken Kindern in Entwicklungsländern. In Kooperation mit lokalen Krankenhäusern werden lebensrettende Operationen von SpezialistInnen durchgeführt, die dafür ihren Urlaub spenden. Die zuständigen Abteilungen dieser Spitäler werden mit Fachwissen und Technologie so lange begleitet, bis sie Untersuchungen, Operationen und Nachbetreuung eigenständig umsetzen können.

Um 5:00 morgens startet die erste Gruppe in Passau

Um 5:00 morgens startet die erste Gruppe in Passau

v.l.n.r.: Benjamin Karl, Andreas Prommegger, Herbert Witschnig und Claudia Riegler Unterstützung von den heimischen Snowboard-Assen! Mit Weltmeisterin Claudia Riegler, die bereits 2015 mit von der Partie war, erhielt die Gruppe heuer auch noch durch Benjamin Karl und Andreas Prommegger prominente Unterstützung. 

v.l.n.r.: Benjamin Karl, Andreas Prommegger, Herbert Witschnig und Claudia Riegler

Unterstützung von den heimischen Snowboard-Assen!

Mit Weltmeisterin Claudia Riegler, die bereits 2015 mit von der Partie war, erhielt die Gruppe heuer auch noch durch Benjamin Karl und Andreas Prommegger prominente Unterstützung. 

Prominente Unterstützung durch rot-weiß-rote Snowboard-Elite

Das diesjährige Peleton setzte sich aus zahlreichen WeggefährtInnen aus dem Vorjahr und einer ganzen Reihe von NeueinsteigerInnen zusammen. Mit Weltmeisterin Claudia Riegler, die bereits 2015 mit von der Partie war, erhielt die Gruppe heuer auch noch durch Benjamin Karl und Andreas Prommegger prominente Unterstützung von den heimischen Snowboard-Assen. Ebenfalls mit dabei war auch Wolfgang Eibeck, Paralympics-Sieger 1996 und 2004.

Stimmen prominenter Teilnehmer aus dem Snowboard-Team: 

„Oftmals sorgen wir bei unseren Familien und den Fans für einen erhöhten Puls, wenn wir bei einem Herzschlagfinale alles geben, um ganz oben zu stehen. Die Radetappe ist – wenn man so will – eine Herzensangelegenheit. Was gibt es Schöneres als für Kinder etwas Gutes zu tun?“

Claudia Riegler, Weltmeisterin

„Titel und Erfolge hin oder her – mit der Geburt eines Kindes verändert sich alles! Meine Tochter in guten Händen zu wissen bedeutet mir sehr viel. Deshalb unterstütze ich die Radetappe – um für nötige Herzoperationen für Kinder zu sammeln, die dieses Glück nicht haben.“

Benjamin Karl, zweifacher Gesamtweltcupsieger und dreifacher Weltmeister

Als Familienvater weiß ich sehr zu schätzen, dass es in Österreich ein gutes System der Betreuung gibt. Leider ist das nicht überall der Fall. Deshalb freut es mich umso mehr, dass ich als Teilnehmer der Radetappe dazu beitragen kann, dass Kinder auf der ganzen Welt die nötige medizinische Versorgung erhalten, die dort oft nicht leistbar oder vorhanden ist.“

Andreas Prommegger, zweifacher Gesamtweltcupsieger

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