PATIENTENGESCHICHTEN

Jetzt hat Shvia ein gesundes Leben vor sich

Es ist ein Wunder, dass meiner Tochter geholfen werden konnte“, sagt die Mutter der dreijährigen Shiva. Die Familie ist überglücklich, denn endlich wurde die kleine Shvia aus Guyana operiert und hat endlich die Möglichkeit auf ein gesundes Leben.

Shvia war erst ein Baby, als ein Arzt bei ihr abnormale Herzschläge hörte. Doch da sie noch so jung war, wurde dies voerst nicht beachtet. Mit der Zeit machten sich Shvias Eltern jedoch Sorgen - das kleine Mädchen wuchs nicht so heran, wie es sollte.

Bei einer Untersuchung wurde eine schwere Herzfehlbildung, ein sogenannter AV-Kanal festgestellt. Dabei kommt es zu offenen Verbindungen der Vorhöfe und Hauptkammern. Shvia war daher immer sehr müde, da in ihrer Lunge ein zu hoher Blutdruck entstand. Ohne Operation können Kinder eine solche Krankheit nicht überleben.

Doch zum Glück wurde Shvia, dank der Unterstützung von Herz bewegt, erfolgreich operiert. Das kleine Mädchen hat sich gut von der Operation erholt und bläst jeden Tag brav Seifenblasen, damit ihre Lunge wieder fit wird. Jetzt kann sie endlich vergnügt mit ihrem Lieblings-Einhornkuscheltier spielen, ohne sofort müde zu werden.

Wir sind sehr froh darüber, dass Shvia wohlauf ist und wünschen ihr ein langes, gesundes und glückliches Leben.

Endlich konnte Zephaniah operiert werden

Der achtjährige Zephaniah aus Guyana hat in seinen jungen Jahren schon einiges ertragen müssen. Doch der harte Kampf hat sich gelohnt: Zephaniah ist nun vollständig gesund, denn sein Herz ist endlich intakt.

Zephaniah und seine Familie mussten viele Hürden miteinander bewältigen. Am Anfang war noch alles gut: Zephaniah kam als scheinbar gesundes Baby zur Welt. Doch mit acht Monaten hat er starkes Fieber bekommen und musste deshalb ins Krankenhaus. Dort stellte man nach einer Untersuchung die erschütternde Diagnose: Zephaniah leidet an einem Ventrikelseptumdefekt. Das ist ein angeborener Herzfehler, bei dem sich ein Loch in der Herzscheidewand befindet. Dadurch fließt vermehrt Blut und die Lunge, und belastet diese enorm.

Leider gibt es in Guyana keine ausreichend ausgebildeten Kinderherzchirugen, die Zephaniah operieren können. Seine Eltern haben deshalb jahrelang verzweifelt nach geeigneten Chirurgen in anderen Ländern gesucht. Alle haben Zephanias Fall abgewiesen. Noch dazu hätte Zephanias Famlie die Operation ohne Unterstützung nicht bezahlen können.

Anfang 2016 kam endlich Hoffnung: die Familie erfuhr vom Babyheart Team, das in Guyana herzkranke Kinder operiert. Dank der Unterstützung von Herz bewegt konnte Zephaniah im Herbst 2016 operiert werden.

Der Eingriff war erfolgreich und Zephaniah kann nach seinem langen Leidensweg nun endlich eine unbeschwerte Kindheit führen.

 

Ski hat es nicht geschafft

Traurigen Herzens müssen wir mitteilen, dass die tapfere Ski im Alter von nur sieben Jahren verstorben ist!

Ski hat schon lange auf ihre Herzoperation gewartet. Sie litt an teilweisen Schäden der Lungenvenen-Verbindung zum Herzen und an einer Pulmonalklappen-Verengung und brauchte dringend Hilfe. Doch in ihrem Heimatort in Guyana gibt es weder ausgebildete Kinderherzchirurgen, noch die nötige medizinische Ausstattung um den komplizierten Eingriff an Skis Herzen vorzunehmen.

Als das Babyheart Team letzten März nach Guyana reiste, gab es wieder Hoffnung für Ski – sie sollte sobald wie möglich operiert werden. Leider erkrankte das ohnehin schon geschwächte Mädchen kurz vor der Operation an einer Lungenentzündung. Die Operation musste verschoben werden.

Wir haben schon fleißig für Ski gesammelt – sie sollte das nächste Kind sein, das wir unterstützen. Doch Ski hat es nicht geschafft. Da ihr Körper wegen ihres kranken Herzens bereits so geschwächt war, verstarb sie an ihrer Lungenentzündung.

Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig unsere Unterstützung ist. Die Ausbildung der lokalen Ärzte in Entwicklungsländern rettet Leben. Hätte es in Guyana schon früher die Möglichkeit gegeben, Ski am Herzen zu operieren, wäre sie jetzt noch am Leben. Für Ski kam unsere Hilfe zu spät.

Umso mehr wollen wir alles Mögliche daran setzen, so viele Leben wie möglich zu retten. Mit Deiner Unterstützung können wir dazu beitragen, dass andere Kinder nicht das gleiche Schicksal wie Ski erleiden müssen.

Eine Notoperation rettete Arvin das Leben

Wäre der 7 Monate alte Arvin nicht notoperiert worden, wäre er jetzt nicht mehr am Leben. Als seine Eltern bemerkten, dass ihr Sohn keine Luft mehr bekommt, brachten sie ihn sofort ins nächste Krankenhaus. Dort stellten die Ärzte fest, dass der kleine Arvin an einer sogenannten Fallot’schen Tetralogie leidet. Das ist eine angeborene Herzfehlbildung, die aus vier Komponenten besteht: einer Pulmonalstenose,  (= Verengung der Lungenklappe und der Lungenarterie zwischen rechter Hauptkammer und Lunge) einem großen Ventrikelseptumdefekt VSD (= Loch in der Herzscheidewand zwischen rechter und linker Hauptkammer), einer über dem Herzscheidewanddefekt positionierten Hauptschlagader sowie einer Rechtsherzhypotrophie. (=Verkümmerung der verdickten rechten Hauptkammer). Insgesamt bedeutete dieser komplexe Herzfehler, das in Arvins Körper nicht genug sauerstoffreiches Blut zur Verfügung stand, und es daher zu starker Atemnot, auch in Ruhe, kam.

Bei der Ankunft im Krankenhaus war Arvins Sauerstoffgehalt schon so gering, dass er sofort operiert werden musste. Glücklicherweise war gerade ein Babyheart-Team der ICHF vor Ort.

Bei der Notoperation am 21.06.2016 wurde als vorläufige Linderung der Sauerstoffarmut ein Seitenast einer Armarterie in die Lunge umgeleitet, um die Lunge besser zu durchbluten. Arvins Erhloung nach der OP gestaltete sich sehr kompliziert, da er in weitere Folge wieder künstlich beatmet werden und sogar wiederbelebt werden musste. Mit der Zeit konnte das Baby zum Glück wieder selbstständig atmen, da sich seine Lunge an die bessere Durchblutung gewöhnt hatte. 

Leider konnte sein Herz jedoch nicht vollständig operiert werden, da der tapfere Kämpfer für diesen Eingriff noch zu klein ist. Er hat noch eine lange Reise vor sich, um vollständig gesund zu werden. Ein bis zwei Operationen braucht es noch, damit sein Herz ganz intakt ist. Doch dank Ihrer Spenden haben wir es zumindest geschafft, dass Arvin bis zu den weiteren Eingriffen überleben kann. 

 

Tyra hatte ein Loch im Herzen

Die ein-jährige Tyra aus Guyana hat ihren Eltern durch ihren schnellen und flachen Atem schon lange Sorgen bereitet. Nach mehreren Untersuchungen verkündeten die Ärzte dann die erschreckende Diagnose:

Tyra leidet an einem „Double-outlet right ventricle“, was bedeutet, dass sowohl die Lungenarterie, die das Blut zur Lunge transportieren soll, als auch die Aorta, die Hautschlagader, die das Blut in den Körperkreislauf schaffen soll, nur aus der rechten Hauptkammer entspringen. Normalerweise sollte die Aorta aus der linken Hauptkammer entspringen. Durch ein angeborenes Loch in der Herzscheidewand, Ventrikel-Septum-Defekt VSD, zwischen rechter und linker Hauptkammer kommt es zu einem Blutaustausch zwischen den beiden Hauptkammern, der normalerweise ungünstig, in diesem Falle jedoch überlebensnotwendig ist, da dies den einzigen Weg darstellt, wo sauerstoffreiches Blut aus der linken Herzkammer in die Hauptschlagader, also den Körper gelangen kann. Ingesamt verursacht so ein angeborener Herzfehler deutliche Atemnot, die mit Sauerstoffgabe symptomatisch behandelt werden kann.

Nach einiger Zeit auf der Operations-Warteliste wurde Tyra dank der Finanzierung von Herz bewegt am 20.06.2016 vom Babyheart-Team der ICHF operiert.

Der Eingriff war kein einfacher: Mit Stoffschirmchen (patches) wurde der Ventrikelsemptumdefekt verschlossen und eine neue Gefäßverbindung wurde von der linken Hauptkammer in die Hauptschlagader konstruiert. Weiters konnte man eine Muskelschicht im Bereich des Ausflusstraktes der rechten Hauptkammer chirurgisch entfernen, der den Blutstrom aus der rechten Hauptkammer in die Lunge eingeschränkt hatte. Tyra hat die OP gut überstanden, ihre Regenerationsphase war jedoch mit Komplikationen verbunden. Da ihr Herz-Rhythmus unregelmäßig und zu schnell war, benötigte sie für die darauffolgenden Tage einen Herzschrittmacher.

Mittlerweile wurde Tyra vom Krankenhaus entlassen. Ihr Herz schlägt nun auch ohne Herzschrittmacher in regelmäßigen Abständen. Endlich kann Tyra eine normale Kindheit führen und soviel spielen wie sie will, ohne außer Atem zu kommen. Das Babyheart-Team wird Tyra bei seinen nächsten Besuchen in Guyana weiterhin begleiten und sicherstellen, dass sie zu einem gesunden Mädchen heranwächst. 

 

 

Anns Herz ist wieder intakt 

Am 23.06.2016 war es endlich soweit: Die vier-jährige Ann Hosea, geboren in Kamuni Creek, Guyana, wurde am Herzen operiert und darf jetzt bald ein normales, gesundes Leben führen.

Ann kam mit einem Ventrikel-Septum-Defekt (VSD) zur Welt. Dabei handelt es sich um ein Loch in der Herzscheidewand, durch das sich sauerstoffreiches Blut aus der linken Hauptkammer und sauerstoffarmes Blut aus der rechten Hauptkammer vermischen können. Darüber hinaus leidet sie an einer Verengung im Bereich des Ausflusstraktes der rechten Herzkammer, die den Blutstrom aus der rechten Hauptkammer zur Lunge einengt. Beide dieser Herzfehler sind durch den angeborenen genetischen Defekt Down-Syndrom (Trisomie 21) verursacht und führen meist zu deutlicher Leistungseinschränkung und Atemnot. Das ist für ein vier-jähriges Kind besonders dramatisch, da es sich nicht bewusst schonen kann.

Anns 14-jährige Schwester Sherry-Ann hat sogar die Schule abgebrochen, um ihr kleines Geschwisterchen zu pflegen. Wenn sich Anns Zustand verschlechterte, musste ihre Familie zuerst Kilometer weit in einem Kanu paddeln, um sie zum nächsten Krankenhaus zu bringen. Dort waren die Ärzte aber nicht ausreichend ausgestattet, um ihr nachhaltig zu helfen.

Anns Operation verlief ohne Komplikationen. Das Loch in der Herzscheidewand wurde mit einem Stoffschirmchen (patch) verschlossen und die einengende Muskelschicht im Bereich des rechten Ausflusstraktes weggeschnitten, womit Anns Herz soweit in seiner Funktion wieder hergestellt ist. Nach nur einem Tag durfte Ann die Intensivstation verlassen. Dank ihrer erfolgreichen Operation kann sie ab September die Schule besuchen und auch ihre Schwester kann endlich ohne Sorge um die kleine Ann ihre Ausbildung zur Krankenschwester fortsetzen.

 

 

Mark hat seine Operation gut überstanden

Der 8-jährige Mark Williams hat endlich ein intaktes Herz. Dank der großzügigen Spenden der Unterstützer unserer Radetappe für herzkranke Kinder sowie unserer regelmäßigen Unterstützer konnten wir Mark eine lebensrettende Herz-Operation ermöglichen.

Der arme Mark wurde mit zahlreichen Herzfehlern geboren. Eine der Fehlbildungen war ein Loch in der Herzscheidewand zwischen den beiden Vorhöfen. Das hat zur Folge,  dass weniger sauerstoffreiches Blut in seinen Lungenkreislauf gepumpt wurde. Marks Herz war dadurch extrem schwach und hat sein Lungengefäßsystem sehr belastet. Ohne rechtzeitige Operation wäre Mark an den Folgen seiner Herzfehler erstickt.

Doch dieses Schicksal konnten wir verhindern. Die Chirurgen unserer Partnerorganisation International Children’s Heart Foundation haben Mark erfolgreich operiert. Ein Bypass wurde gesetzt, das größere Loch in der Herzscheidewand durch eine künstliche Klappe geschlossen und das zweite kleinere Loch direkt zugenäht.

Der tapfere Bursche ist wohlauf und zu Hause bei seiner Familie, wo er jetzt langsam aber sicher wieder zu Kräften kommt.

Herz bewegt bedankt sich nochmals herzlich für die kräftige Unterstützung! 

 

 

Endlich Luft für die kleine Angel

Wir haben es geschafft! Dank der tollen Unterstützung unserer treuen SpenderInnen, konnten wir der 10 Monate alten Angel aus Guyana ihre lebensrettende Herzoperation ermöglichen! Der Eingriff war erfolgreich und die tapfere Kämpferin kommt langsam wieder zu Kräften. Ein großes Dankeschön an alle, die uns geholfen haben, Angels Leben zu retten!

Die kleine Angel hatte mit schwerer Atemnot zu kämpfen: Egal wie sehr sie nach Luft schnappte, sie hat es nie geschafft, genug Sauerstoff aufzunehmen. Diese starke Unterversorgung führte dazu, dass Angels Lippen immer blauer wurden. Ihre Eltern machten sich große Sorgen – irgendetwas war mit ihrem Baby nicht in Ordnung! 

Im Krankenhaus in Guyana konnten die Ärzte eine starke Verengung der Lungenarterien feststellen. Außerdem leidet Angel an einer Fallot-Tetralogie. Das ist eine angeborene Herzfehlbildung, bei der Angel unter anderem ein Loch in ihrer Herzscheidewand hat.  Angel musste so schnell wie möglich operiert werden!  Leider fehlen den Ärzten ihn Guyana die nötige Ausbildung und die erforderliche Ausstattung, um solch einen komplizierten und riskanten Eingriff durchzuführen. 

Doch Angel hatte Glück: unsere Partnerorganisation International Children‘s Heart Foundation schickte ihr Babyheart Team aus erfahrenen Herz-Chirurgen, Krankenschwestern und Spezialisten diesen Winter nach Guyana, um dort Kinderleben zu retten. Als Angels Eltern davon erfuhren, baten sie das Babyheart Team um Hilfe. 

Am 7. März 2016 war es dann so weit: Die kleine Angel wurde operiert.

Die Kosten dafür übernahm Herz bewegt. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen und das tapfere Baby ist wohlauf. Bei der Operation fiel den Chirurgen auf, dass auch Angels Kranzarterien falsch platziert sind. Deshalb konnten sie bei diesem Eingriff noch nicht alle Schäden ihres Herzens beheben. Trotzdem sind Angels Eltern sind überglücklich, denn ihrem Baby geht es gut und die erste Hürde ist geschafft! Sie wissen gar nicht wie sie Herz bewegt und dem Babyheart Team danken sollen.

Hoffentlich können wir mithilfe Ihrer Spenden auch die Folgeoperation für Angel ermöglichen! 


Anthony aus Guyana konnte dank unserer Spendenaktion erfolgreich vom einem Team der "International Children's Heart Foundation" operiert werden. 

Anthony aus Guyana konnte dank unserer Spendenaktion erfolgreich vom einem Team der "International Children's Heart Foundation" operiert werden. 

Anthonys Herz konnte erfolgreich operiert werden - DANKE!

Unser Ziel war es die dringend notwendige Herz-OP von Anthony Tucker zu finanzieren. Der kleine Anthony wurde am 15. April 2014 geboren und ist somit gerade mal ein Jahr alt. Er leidet an Trisomy 21, einem Ventrikelseptumdefekt (VSD) und einer Linksherzerweiterung. Außerdem hat man bei dem tapferen Jungen Symptome und Hinweise auf Herzinsuffizienz festgestellt, wie zum Beispiel schwereres Atmen und Schweißausbrüche.

Vor kurzem wurde Anthony vom ICHF-Team erfolgreich operiert und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Ein kleiner Herzschrittmacher hilft jetzt dem kleinen schwachen Herz kräftiger zu schlagen. Der medizinische Leiter Dr. Soto wurde von freiwilligen Chirurgen, Krankenschwestern und weiterem medizinischen Personal aus Norwegen, Chile, USA, Kanada und UK unterstützt. Wir wünschen dem kleinen Anthony alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg.

Vom 4. Juli bis 18. Juli 2015 ist das ICHF-Team wieder in Guyana. Anthony wird im Rahmen dieser Mission wieder durchgecheckt und wir alle hoffen, dass die Operation seine Lebensqualität nachhaltig verbessert hat.


Die fünfjährige Tiana Vera nach der erfolgreich durchgeführten Operation durch unseren Projektpartner ICHF.

Die fünfjährige Tiana Vera nach der erfolgreich durchgeführten Operation durch unseren Projektpartner ICHF.

Tiana is recovering wonderfully after her VSD repair yesterday!

Posted by International Children's Heart Foundation on Tuesday, 23 June 2015

Tiana Vera konnte durch die großzügigen Spenden für unsere Radetappe geholfen werden!

Die am 18. Februar 2010 in Ecuador geborene Tiana Vera, die an Down Syndrom, einem Ventrikelseptumdefekt (VSD) und einer Rechtsherzerweiterung mit einer Blockade des Blutabflusses leidet, wurde am 22.06.15 erfolgreich operiert!

Unser Projektpartner ICHF führte die lebensrettende Operation, in Kooperation mit dem Spital Hospital del Nino Dr. Francisco Icaza Bustamanteeine, sowie lokalen Ärzten aus Ecuador, durch.